Nein, die 13. Wiederwahl wollte er sich nicht mehr antun. Es ehrt Karl Josef Laumann, dass er das wichtige politische Amt des CDU-Kreis-Vorsitzenden nicht als Erbhof versteht und neuen Kräften eine Chance geben will. Doch warum gerade jetzt?
Natürlich hat das weniger mit der 13 als mit dem neuen Stress-Job als Fraktionschef in Düsseldorf zu tun. Und sicher auch mit der Hoffnung auf „neue Impulse“. Aber wohl auch damit, dass der heimatliche Kreisverband für Laumann längst nicht mehr nur Kraftquell und stärkender Rückhalt war. Sein Wort vom nur „zufriedenstellenden“ Zustand der Kreis-Partei deutet das an.