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17.04.10: Roland Koch heizt Laumanns Wahlkampf ein PDF Drucken E-Mail

 

Quelle: Grevener Zeitung

SAERBECK / KREIS STEINFURT Zur heißen Phase des Landtagswahlkampfes holen sich die heimischen Kandidaten Polit-Prominenz zur Unterstützung in den Kreis. CDU-Kandidat Karl-Josef Laumann, als NRW-Minister ohnehin schon bekannt, bekam am Donnerstagabend Rückendeckung durch Roland Koch.

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Rot mag Roland Koch nur bei Krawatten.

Trotz einer halbstündigen Verspätung wurde der hessische Ministerpräsident in der Gaststätte Ruhmöller mit stehendem Applaus empfangen.

Bei seiner Rede griff er auch gleich tief in die Argumentationskiste. Die CDU als Volkspartei zeichne sich durch Spannung, Sympathie und Kampfbereitschaft aus. Sie verfüge weiterhin über Authentizität und die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen. "Seit über 50 Jahren steht die CDU für kluge Köpfe und Problemlösungen. Mit Karl-Josef Laumann haben Sie ein Pfund im Land, dass sie pflegen sollten, jeden Tag", empfahl der Hesse.

Fleiß und Basisnähe

Laumann zeichne sich durch Fleiß und Basisnähe aus in der heißen Phase des Wahlkampfes. "Er ist nicht nur wichtig für dieses Bundesland, sondern für die gesamte Republik. Wir als hessische Nachbarn sind froh über diese Regierung", verkündete Koch.

Mit einem Hauch Selbstkritik griff der stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU die Stimmungslage in der Bevölkerung auf. "Die derzeitige Regierung war innerhalb der ersten sechs Monate nicht erfolgreich. Sie brauchen Zeit, sich wieder anzunähern und Vertrauen aufzubauen", bat Koch um Geduld.

Kompetenzen aufzeigen Er lobte den wirtschaftlichen Erfolg, die Wirtschaftsförderung in NRW. Abgesehen von schwarz-gelb würde jede andere Regierung dieses Wachstum bremsen. Die CDU stehe für Arbeitsplätze und gute Sozialsysteme.

In der Energiepolitik arbeite sie zukunftsorientiert. Stromkosten sollten nicht zu einer sozialen Frage werden, versuchte der Hesse eine Lanze für die vermeintlich günstige Atomenergie zu brechen. "Wir müssen heute planen für morgen und Geld in moderne Kernkraftwerke und die Forschung stecken", forderte er.

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"Expertengespräch" unter erprobten Wahlkämpfern: Roland Koch (l.) und Karl-Josef Laumann.
Foto Bergmann
Warnung vor Linksbündnis

Natürlich konnte der hessische Ministerpräsident seine Rede nicht beenden, ohne vor einem denkbaren Linksbündnis in NRW zu warnen. Vor 20 Jahren sei die PDS von der SPD als Partei salonfähig gemacht worden. Im eigenen Land habe er schon gegen rot-rot gekämpft, und auch in NRW sei die diese Konstellation nicht undenkbar. Die SPD sei "bekannt für ihren Wortbruch", fuhr der Hesse schweres Kaliber auf.

Karl-Josef Laumann strich die Verdienste der CDU in NRW heraus. "Ohne Geld gute Politik machen können nur wir, mit Geld kann es jeder", brachte der gebürtige Riesenbecker es auf den Punkt.

Die CDU habe Ruhe in die Schullandschaft gebracht, den Straßenbau forciert, Betreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen und 8000 Lehrer eingestellt. "Wir haben soziale Sicherheit, Freiheit und Wohlstand. Wir hatten 60 Jahre eine gute Geschichte. Rot-Rot-Grün wendet sich gegen die bürgerliche Regierung. Wir bekämen ein anderes Verhältnis von Kirche und Staat", warnte Laumann.

 

 
16.04.10: Koch lobt und warnt PDF Drucken E-Mail

 

Quelle: Westfälische Nachrichten


 

Einzug des Wahlkämpfers Roland Koch: Rund 200 CDU-Anhänger wollten den hessischen Ministerpräsidenten hören, darunter auch die noch amtierenden MdLs Josef Wilp und Hannelore Brüning (rechts)Foto:
Einzug des Wahlkämpfers Roland Koch: Rund 200 CDU-Anhänger wollten den hessischen Ministerpräsidenten hören, darunter auch die noch amtierenden MdLs Josef Wilp und Hannelore Brüning (rechts)Foto:
(Bernd Liesenkötter)


Kreis Steinfurt - Es ist gute Tradition und nur höfllich, seinen Gastgeber zu loben. Doch die Worte, mit denen Roland Koch am Dienstagabend seine Rede in der Gaststätte Ruhmöller in Saerbeck beginnt, sind mehr: „Sie haben großes Glück, jemanden wie Karl-Josef Laumann zu haben!“ Und weiter: „Er ist ein ganz Ungewöhnlicher und ohne ihn wäre die CDU nicht so sehr Volkspartei wie sie es jetzt ist.“ Doch dabei spielt der eher als konservativ-wirtschaftsliberal geltende Koch auch geschickt auf die große Spannbreite an Positionen innerhalb der CDU an. Denn bei aller Freundschaft zwischen ihm und dem Vorsitzenden der christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Laumann, gibt es politisch durchaus Unterschiede.

Doch vor den rund 200 Zuhörern versucht Koch als Hesse und auch auf Bundesebene stets präsenter P olitiker natürlich die „bundespolitische Dimension“ der Wahlentscheidung am 9. Mai zu skizzieren: „Ich kann ihnen garantieren, am 9. Mai um 18.01 Uhr wird es in keiner Wahlrunde mehr um Landesthemen gehen. Nein, da wird es um Konstellationen im Bundesrat gehen!“ So beginnt Koch seinen Streifzug durch Strategien, Machtverhältnisse und Wählerwünsche. Zwischenzeitlich wird der Jurist Koch recht intellektuell, zeigt grundlegende politische Paradigmen zwischen dem Grundmuster individueller Verantwortung und dem des Kollektivismus auf. Politisch-thematisch setzt der Wirtschaftsliberale Koch den Schwerpunkt auf die Wirtschaftspolitik: „Der Wettbewerb ist in der vernetzten Welt heute viel heftiger und wer jetzt den ersten Schlag macht, der hat auf einen Schlag die ganze Welt!“ Damit spielt er auf technische Innovation und leistungsfähige Produkte an.

Seinem öffentlichen Bild als hitzigen und polemischen Redner wird Koch bei der Schulpolitik gerecht. Als „ideologiegetriebenes“ und rein linkes“ Vorhaben klassifiziert er die Idee von flächendeckenden Gesamtschulen: „Wer die Einheitsschulen will, der will den Einheitsmenschen!“ In solchen Schulen sinke zwar das gesamte Leistungsniveau, wobei sich die starken Schüler durchsetzen würden: „Aber gerade die Schwächsten verlieren!“

Interessanterweise sagt Koch in seiner mehr als einstündigen Rede erstaunlich wenig zu außenpolitischen Themen - trotz der jüngsten Anschläge in Afghanistan fällt dazu kein Wort. Auch aktuelle Themen wie Gesundheitsreformen oder Steuersenkungen schneidet er nicht an.

Am Ende kommt Koch nochmals auf die immer wieder von CDU und FDP skizzierten Gefahr der rot-roten Regierungskoalition zu sprechen: „Ich kenne aus eigener Erfahrung alle Beteuerungen bis kurz vor der Wahl!“ Schlussendlich sei Politik immer auch Machtfrage und im Zweifel würden sich die Sozialdemokraten mit den Linken einlassen: „Glauben Sie den Schalmeien nicht!“

Einer Koalition mit den Grünen erteilte Laumann am Ende eine klare Absage: „Schwarz-Grün, das stelle ich mir vor wie das Fegefeuer. Ersparen Sie uns das!“
 
16.04.10: Ruhmöllers Saal wird zum bayrischen Wahlkampf-Bierzelt PDF Drucken E-Mail

Quelle: Westfälische Nachrichten





Hohe Politikprominenz war am Donnerstagabend in Sinningen zu Gast. Roland Koch, seines Zeichens CDU Ministerpräsident in Hessen, war auf Einladung von Karl-Josef Laumann nach Saerbeck gekommen, um Wahlkampf zu machen. Das münsterländische Äquivalent zum bayrischen Bierzelt war einmal mehr der Saal der Gaststätte Ruhmöller, und so waren fast 200 CDU-Sympathisanten aus dem ganzen Kreis nach Sinningen gekommen, um Roland Koch zu hören. Die Saerbecker Ortsvereinsvorsitzende Raffel hatte sich ursprünglich auf einen fetzigen Wahlkampfabend gefreut, war dann aber angesichts der neuerlich gefallenen deutschen Soldaten in Afghanistan tief berührt und bat um eine Schweigeminute. Danach allerdings kehrte der Wahlkampf zurück in den Saal, Koch bestieg das Podium und legte in seiner rhetorisch stellenweise brillanten Weise los. Foto: bel -

 
David McAllister spricht am 22. April in Lotte PDF Drucken E-Mail

Prominente Wahlkampfunterstützung aus Niedersachsen bekommt Wilfried Grunendahl, Landtagsabgeordneter für das Tecklenburger Land. Der niedersächsische CDU-Chef und Fraktionsvorsitzende David McAllister spricht in Lotte. Die öffentliche Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. April  ab 20 Uhr in den Ratsstuben Wersen statt.

 

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Als Krautkönig von 2005 wird es für den Niedersachsen sicherlich ein Heimspiel werden. Dafür werden schon die ebenfalls anwesenden Krautkönige Dr. Markus Pieper (König 2009) und der amtierende Regent,  Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann sorgen.

 

"Alle Bürgerinnen und Bürger aus Lotte und Umgebung lade ich ein, sich über die erfolgreiche Arbeit der CDU in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu informieren und zu diskutieren.", freut sich Wilfried Grunendahl auf eine interessante Veranstaltung.

 
09.04.10: Hessischer Ministerpräsident unterstützt Minister Karl-Josef Laumann PDF Drucken E-Mail

Roland Koch spricht am Donnerstag in der Gaststätte Ruhmüller in Saerbeck

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Gemeinsam mit Wilfried Grunendahl im Tecklenburger Land und Christina Schulze-Föcking im Südkreis, möchte Karl-Josef Laumann, der in Emsdetten, Hörstel, Ladbergen, Rheine und Saerbeck erstmals als Direktkandidat zur Wahl steht, die Menschen für die Ziele der CDU begeistern. Unterstützung erhält der erfolgreiche NRW-Arbeitsminister nun aus Hessen. Am 15. April um 19 Uhr spricht der hessische Ministerpräsident und stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU, Roland Koch im Gasthaus Ruhmöller in Saerbeck. Besonders deutlich wird die Bedeutung der NRW-Wahl, wenn man auf das Jahr 2008 und den SPD Skandal um Andrea Ypsilanti zurückblickt. Für die Menschen in NRW geht es deshalb am 9. Mai um sehr viel, ist Karl-Josef Laumann von der Bedeutung der NRW-Wahl überzeugt. „Wir wollen in NRW auch weiter für Sicherheit und Stabilität sorgen. Rot-Rot-Grünes Chaos wie 2008 in Hessen darf es Nordrhein-Westfalen nicht geben“, zeigt sich Laumann kämpferisch. Er wird am Donnerstagabend dabei sein und seine Ziele für eine weiter erfolgreiche christlich-liberale Koalition in Düsseldorf vorstellen. Die Veranstaltung mir Roland Koch und Karl-Josef Laumann ist öffentlich, alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

 
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