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12.11.09: Christdemokraten mit einer Stimme |
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Quelle: Westfälische Nachrichten
 Heimspiel für Wilfried Grunendahl bei Heukamp: Der Brochterbecker ist Landtagskandidat der CDU. Foto: (Jörg Birgoleit)
Tecklenburg-Brochterbeck - Heimspiel für Wilfried Grunendahl: Vor seiner Haustür, bei Heukamp, trafen sich am Dienstagabend 50 CDU-Wahlkreisvertreter zur Kür des Landtagskandidaten 2010. Seit bald fünf Jahren ist der 56-jährige Brochterbecker im Landtag die Stimme des Tecklenburger Landes. Entsprechend kamen die CDU-Abgesandten aus den Orten Tecklenburg, Lengerich, Lienen, Lotte, Westerkappeln, Ibbenbüren, Hopsten, Mettingen und Recke zusammen (Wahlkreis 83/Steinfurt III). Klarer hätte das Votum für Wilfried Grunendahl nicht ausfallen können: 50 Stimmen bekam der Landespolitiker, der 2005 überraschend gegen den damaligen SPD-Kandidaten Stefan Streit (der heute Tecklenburgs Bürgermeister ist) gewonnen hatte. In seiner knappen Ansprache pries Grunendahl die Erfolgsbilanz nach bald fünf Jahren CDU-Regierung in Düsseldorf: mehr Jobs, mehr Existenzgründer, mehr Lehrer, mehr Sicherheit, mehr Betreuung unter Dreijähriger, bessere Bildung, bessere Infrastruktur. Der Berufspolitiker bei Heukamp: „Unsere Leitidee bleibt: Wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung sind und bleiben zwei Seiten einer Medaille.“
Fürs Tecklenburger Land, auch für die Zeche in Ibbenbüren, will sich Grunendahl weiter einsetzen. Das anschließende klare Wahlergebnis sah er als „hervorragende Voraussetzung“ für die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010. |
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12.11.09: Wahlkreis 83 Wilfried Grunendahl Landtagskandidat |
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Quelle: Münstersche Zeitung
| | | | KREIS STEINFURT / TECKLENBURG Wilfried Grunendahl wurde am Dienstagabend in der Gaststätte Heukamp in Tecklenburg-Brochterbeck einstimmig zum Landtagskandidaten für den Wahlkreis 83/ Steinfurt III gewählt. Von den 53 wahlberechtigten Mitgliedern waren 50 anwesend, die Grunendahl ihr Vertrauen aussprachen. | | | Gratulation unter Kollegen: Versammlungsleiter Karl-Josef Laumann, der am Abend zuvor in Rheine als Landtagskandidat nominiert wurde, beglückwünschte Wilfreid Grunendahl (r.). Foto: Alexandra Bergmann .
| Der amtierende Landtagsabgeordnete blickte in seiner Aussprache auf arbeitsreiche Jahre zurück. „Wir haben damals die Sozialdemokraten nach 39 Jahren in die Opposition geschickt und Rot-Grün abgelöst. Am 22. Mai 2005 begann für unser Land eine neue Zeit“.
NRW habe den Anschluss an die Spitze wieder geschafft durch mehr Arbeit, mehr Bildung und mehr Sicherheit. Es gebe trotz Finanz- und Wirtschaftskrise mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze als 2005. Die Wirtschaftspolitik setze auf familiengeführte mittelständische Unternehmen. „Das Handelsblatt hat Mitte des vergangenen Jahres NRW als Gründerland Nr.1 in Deutschland bezeichnet“, betonte der 56 jährige Vater zweier erwachsener Kinder.
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11.11.09: Der 100-Prozent-Mann |
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Quelle: Westfälische Nachrichten
 . . . Freude, die Laumann mit seiner Ehefrau Agnes teilt, die es sich nicht hatte nehmen lassen, die Nominierung „live“ mitzuerleben. Fotos: (Achim Giersberg)
Rheine/Kreis Steinfurt - 59 von 59 Stimmen? „Hundertprozentiger gehts nicht“, rechnet Versammlungsleiter Josef Wilp flugs aus und Karl- Josef Laumann, CDU-Kreis- und Bezirksvorsitzender und NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, schlägt die Hände vorm Gesicht zusammen. Aber nur ganz kurz, dann hat er sich wieder gefangen, genießt den aufbrandenden Beifall, lacht und strahlt: „Ich freue mich wirklich.“ Nach vier Jahren Abstinenz hat Laumann jetzt wieder einen eigenen Wahlkreis, der mit den Städte und Gemeinden Emsdetten, Hörstel, Ladbergen, Rheine und Saerbeck einen Großteil seines ehemaligen Bundestags-Wahlkreises umfasst. Bisher wurde der Landtagswahlkreis 82/Steinfurt II von Josef Wilp vertreten - doch der trat aus Altersgründen nicht mehr an. Die Gelegenheit also für Laumann, sich wieder an der Basis zu verankern. „Nicht so cool wie sonst“, sei er an diesem Tag - nicht nur wegen des geschichtsträchtigen Datums 9. November, auf das Josef Wilp hinwies, sondern weil es eben „sehr wichtig“ für die Arbeit in Düsseldorf sei, ein Landtagsmandat zu haben. Eine „bessere Position in der Fraktion“ und „ein bisschen mehr Unabhängigkeit vom Regierungsapparat“ habe man als direkt gewählter Abgeordneter, hatte Laumann vor der Wahl erklärt, warum ihm ein Einzug ins Parlament über die Landesliste nicht genüge. Außerdem: Zumindest bei der CDU werde die Liste künftig kaum noch greifen. . .
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11.11.09: Kommentar: LAUMANN UND SEIN NEUER WAHLKREIS |
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Quelle: Westfälische Nachrichten, Achim Giersberg Nachholbedarf
Ehrlich, volksnah, bodenständig: Für einen, der - wie Karl-Josef Laumann - gerne mit solchen Attributen charakterisiert wird, ist die Verankerung im eigenen Wahlkreis unverzichtbar. Hier bekommt er jene Rückkoppelung, Zuspruch, vielleicht auch Kritik zu hören, die ein Abheben in wolkige Polit-Gefilde gründlich verhindert. Nun war Laumann ja auch ohne eigenen Wahlkreis nie weg von den Menschen - im Gegenteil. Trotz seiner Aufgaben als Minister zeigte der Riesenbecker in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Präsenz in seiner Heimat, die hätte glauben machen können, dass das ganze Münsterland sein Wahlkreis ist. Der Wahlkreis Steinfurt II ist zwar eine Nummer kleiner, aber doch in Teilen gleich mit Laumanns „altem“ Bundestagswahlkreis, den er 2005 nur schweren Herzens aufgab. Vielleicht auch, weil er Nachholbedarf hat: Nur einmal, 1990, konnte Laumann einen Wahlkreis direkt gewinnen; bei allen anderen Wahlen rettete ihn nur die Landesliste. Das soll diesmal endlich anders werden.
Die Chancen dafür stehen gut. Laumann ist unbestritten einer der Aktivposten im Landeskabinett, einer, der oft genug auch für eine bundespolitische Karriere gehandelt wird. Mit seiner Entscheidung für den Wahlkreis 82 schiebt Laumann nun auch solchen Spekulationen einen Riegel vor. Er sieht seine Zukunft bis auf Weiteres eindeutig in der Landespolitik.
Was nicht heißt, dass er nicht noch Großes vorhat. Die zentralen Themen seiner „Bewerbungsrede“, Bildung und Finanzen, fallen gar nicht primär in sein Ressort. Aber Laumann, so die Botschaft, ist eben nicht nur Sozial-Experte, sondern Generalist mit vielen Themen und Talenten. Mit erst 52 Jahren warten noch etliche Herausforderungen auf ihn. Der Wahlkreis 82 ist da nur eine, aber entscheidende.
Laumann wird 100 Prozent investieren, um auch vom Wähler endlich die Anerkennung zu erfahren, die Experten und Parteifreunde, ihm seit langem zollen. |
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11.11.09: Laumann geht als „Mister 100 Prozent“ in den Landtagswahlkampf |
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Quelle: Münstersche Zeitung | | RHEINE/KREIS STEINFURT Keine Gegenstimme, keine Enthaltung und stehende Ovationen – Karl-Josef Laumann geht als „Mister 100 Prozent“ in den Landtagswahlkampf der CDU. | | | Die Freude über das klare Ergebnis war Karl-Josef Laumann (r.) anzusehen. Josef Wilp gratulierte ihm zur Wahl. Foto: Ulrich Hiller | „Ich war schon ein bisschen aufgeregt, aber wenn man das in solch einer Situation nicht mehr ist, dann stimmt etwas nicht“, gestand Laumann freudestrahlend und sichtlich erleichtert nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Alle 59 stimmberechtigten CDU-Delegierten hatten ihm am Montagabend in Rheine als Kandidat für den Wahlkreis 82/Steinfurt II ihr Vertrauen ausgesprochen. Kein Gegenkandidat Laumann, der ohne Gegenkandidat in die Abstimmung gegangen war, tritt damit die Nachfolge von Josef Wilp (Rheine) an, der ihm als Versammlungsleiter anerkennend als „Mister 100 Prozent“ gratulierte. Der frisch gewählte Landtagskandidat richtete auch gleich den Blick nach vorn. Noch vor Weihnachten werde er im Wahlkreis – hierzu gehören Emsdetten, Hörstel, Ladbergen, Rheine und Saerbeck– Gespräche mit den Bürgermeistern führen um zu erfahren, wo der Schuh drückt. Der amtierende Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der 2005 über die Reserveliste in den Landtag eingezogen war, verdeutlichte in seiner kurzen Vorstellungsrede, warum er ein Wahlkreis-Mandat anstrebt. Es ermögliche einerseits eine bessere Verankerung in der Fraktion, wenn es darum geht, schwierige Beschlüsse durchzusetzen. Außerdem bringe das Mandat „etwas Unabhängigkeit vom Regierungsapparat“. | |
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