Die CDU hat durch maßgebliche Weichenstellungen und historisch bedeutsame Entscheidungen die Grundlagen für eine gute Entwicklung in Deutschland und besonders auch im Münsterland geschaffen.
Schulze Föcking dankte dem Minister Karl-Josef Laumann für die sehr verantwortungsbewusste und erfolgreiche Arbeit wärend der Corona-Pandemie und bekam dafür großen Beifall von den Delegierten.


Ebenso lobte sie den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für dessen Engagement und die von ihm getroffenen Entscheidungen. Der anwesenden Bundesbildungsministerin Anja Karliczek MdB dankte die Kreisvorsitzende für ihren Einsatz für den Digitalausbau in den Schulen, für die massive Förderung der Wasserstofftechnologie und die Initiativen, durch weltweite Kooperation einen Impfstoff gegen das Corona-Virus zu erforschen.

Die Krise habe gezeigt, wie verwundbar auch die Industrienation Deutschland ist und forderte, die Abhängigkeiten von Asien durch mehr Eigenproduktion wichtiger Medikamente, Schutzausrüstung und systemrelevanter Produkte im Inland voran zu bringen.

Der CDU sei es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, geeignete Kandidaten aus allen Bevölkerungschichten für die Kommunalwahl in den Städte und Gemeinden aber auch für den Kreistag zu gewinnen. Die gewählten CDU-Mandatsträger haben gute Arbeit geleistet und die Lebens- und Wohnqualität auf einem hohen Niveau ausgebaut. Auf die CDU als Volkspartei ist Verlass in der Finanz- und Wirtschaftspolitik, aber auch im Bereich der Klima- und Umweltpolitik. Hier sei der Kreis unter den bisherigen CDU-Landräten zu einer Vorzeigeregion in NRW ausgebaut worden, insbesondere bei den erneuerbaren Energien.

Durch die kluge Finanzpolitik der CDU in Bund und Land habe man nun die notwendigen Reserven für Hilfs- und Konjunkturpakete gehabt. Kein anderes Land sei in der aktuellen Krise so gut vorbereitet gewesen wie Deutschland. Mit dem Landratskandidaten Mathias Krümpel und den von den Ortsunionen vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag wolle man die erfolgreiche Arbeit im Kreis fortsetzen und am 13. September ein starkes Ergebnis erzielen.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek nutzte die Gelegenheit, ihre Parteibasis im Kreis Steinfurt über einige wichtige aktuelle Projekte ihres Ministeriums zu informieren. Die Bundesregierung habe mit ihren Beschlüssen für eine Wassserstoffstrategie und den dafür zur Verfügung gestellten Finanzmitteln eine Zukunftstechnologie in Deutschland massiv voran gebracht. Der Kreis Steinfurt als Modellregion in NRW werde davon erheblich profitieren. Durch grünen Wasserstoff wird der CO2-Ausstoss erheblich vermindert und die Voraussetzung dafür geschaffen, unseren Wohlstand auch für die Zukunft zu sichern. Mehrere Milliarden Euro seien für die Digitalisierung, besonders auch in den Schulen und Bildungseinrichtungen vom Bund bereit gestellt worden. Noch in den letzten Wochen sei der Betrag nochmals aufgestockt worden, damit in allen Schulen zusätzliche Endgeräte für die Schüle-rinnen und Schüler, die bedürftig sind, angeschafft werden können. Der Bund habe allen Schulen die Software für ein Lernmanagement zur Verfügung gestellt, um digitales Lernen zu fördern. Mit Hochdruck werde weltweit an Impfstoffen gegen das Corona-Virus geforscht. Deutschland habe sich frühzeitig für weltweit vernetzte Forschungen eingesetzt und viel Geld dafür bereit gestellt.


Gesundheits- und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann berichtete über die massiven Veränderungen in unserer Gesellschaft, die durch das Corona-Virus verursacht wurden. Insbesondere die Familien haben hohe Belastungen ausgehalten und durch vorbildlichen Einsatz entscheidend daran mitgewirkt, die Folgen des Lock-downs zu schultern. Die Schließung von Tagespflege, Behindertenwerkstätten, Kindertagesstätten und Schulen haben alle Familien, besonders aber diejenigen, die in kleineren Wohnungen ohne Garten in den Großstädten wohnen, belastet. Die meisten Menschen im Münsterland, die in einem Eigenheim mit Garten woh-nen, seien auch aufgrund der ortsnahen Infrastruktur besser dran. Der Minister plädierte nachdrücklich für eine engagierte Familienpolitik und steuerliche Privilegien für Familien. Dies sei und bleibe ein Grundsatz für CDU-Politik.

Karl-Josef Laumann dankte allen Menschen, die mit ihrer Disziplin und Beachtung der Regeln entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Pandemie in NRW immer beherrschbar war. „Unser Land steht besser da als viele andere Länder“, so Laumann. Deutliche Worte fand er für die Vorkommnisse im Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Durch Fahrlässigkeit wurden dort Menschen infiziert, erhebliche Kosten und Aufwand verursacht und die Einwohner in den beiden Kreisen Gütersloh und Warendorf beeinträchtigt. Er habe schon vor Jahren auf die Missstände hingewiesen und strukturelle Veränderungen eingefordert. Seine Mahnungen seien jedoch ignoriert worden. Nun werde er für die notwendigen Veränderungen kämpfen und dazu auch in dieser Woche im Bundestag reden. Schnell habe man durch die Quarantäne der 7000 Mitarbeiter und der mit ihnen zusammen wohnenden Familienmitglieder nach aktueller Einschätzung verhindert, dass sich das Virus in der Bevölkerung ausbreiten konnte. Der Minister plädierte nachdrück-lich für mehr Dezentralisierung bei den Schlachthöfen und auch im Viehbestand. Es dürfe nicht nur Effizienz angestrebt werden, sondern auch Risikoverminderung. Dafür erhielt der Minister großen Beifall.

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