„Die bedarfsgerechte Erweiterung der psychiatrischen Tagesklinik um eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) sowie eine Substitutionsambulanz für drogenabhängige Patientinnen und Patienten am Standort Steinfurt-Borghorst ist passgenau und entspricht der Nachfrage. Der Anbau ist zur baulichen Konzentration der Ambulanzangebote am Standort der Tagesklinik notwendig und dient der Erweiterung des tagesklinischen Angebotes“.

Für die Mitglieder der Landschaftsversammlung, Wilfried Grunendahl, Gisela Köster und Benno Hörst ist der gefasste Grundsatzbeschluss eine Notwendigkeit, um das Angebot im Südkreis bedarfsgerecht auszugestalten. „Die Nachfrage ist steigend, die ortsnahe Betreuung gerade im Bereich der Tagesklinik zwingend. Die im Krankenhausplan NRW ausgewiesenen 22 Plätze können zudem bisher aus räumlichen Gründen im vorhandenen Gebäude nicht umgesetzt werden“.

„Die Erweiterung am Bestandsgebäude direkt in der Nähe des UKM Marienhospitals ist eine betriebswirtschaftliche und organisatorische sinnvolle Entscheidung. Sie verbessert noch einmal eine gute, wohnortnahe Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt“, betonte Landrat Dr. Klaus Effing am Rande der CDU-Fraktionssitzung.

Für die örtlichen CDU-Kreistagsabgeordneten Doris Gremplinski und Detlev Viefhues eine Entscheidung, die sich gut in die allgemeine Planung und notwendige Versorgung vor Ort einfügt.

„Die Erweiterung wird direkt an die bestehende Tagesklinik angebaut und die Baukörper werden fußläufig verbunden. Die bestehende Erschließung der Tagesklinik von der Arnold-Kock-Straße wird um die beiden Zugänge zur Substitution und PIA erweitert. Für den Bereich der Tagesklinik gibt es keinen geltenden Bebauungsplan. Daher ist die Planung nach §34 BauGB zu beurteilen. Nach Rücksprache mit der Stadt Steinfurt sind die Vorgabenaus dem §34 BauGB erfüllt und die Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens gegeben“, heißt es dazu in dem Grundsatzbeschluss des LWL. Die Erschließungs- und Baukosten betragen 1,48 Mio. EUR und werden durch die Klinik und LWL-Mittel finanziert“.

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