„Unsere Beratungsstellen im Kreis Steinfurt sind ein wichtiger Baustein in der Jugendhilfe. Umfassend ist das Angebot, das Eltern, Kindern und Jugendlichen bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme zur Seite steht“.

Die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Jugendhilfe der Kreistagsfraktion nutzen ihre Sitzung zum Besuch der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, des Diakonisches Werkes des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken e.V. in fast direkter Nachbarschaft des Kreishauses.Im Austausch informierte Leiter und Diplom Psychologe Tobias Bendfeld zusammengefasst über das breite Angebot der Familienberatungsstelle. 815 laufende Fälle in 2018 im Bereich der Erziehungs- und Familienberatung und 268 Fälle in der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung machen den Bedarf deutlich. Im gleichen Jahr wurden 62 Familien durch die Familienhebeammen betreut. Auch das offene Angebot vor Ort in den Familienzentren im Einzugsbereich wird von den Eltern angenommen. „Ein guter Weg, nah und vor Ort Erstberatung und Hilfe anzunehmen“. Beim Rundgang stellte Tobias Bendfeld auch die neu gestalteten Räume des ehemaligen Kreisdekanates vor.Hier werden künftig neue Beratungsräume für das Team genutzt, die bisher in der Villa Friebel ihren Arbeitsplatz hatten. „Rundherum ein gelungenes Konzept, um Tür an Tür die wichtige Beratungstätigkeit in einer Wohlfühlatmosphäre mit nahen Wegen für die Ratsuchenden aus Steinfurt und dem Umland anzubieten“, dankte Doris Gremplinski für den Besuch.

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