„Bei den aktuellen Protesten geht es nicht um die wirtschaftliche Lage der Betriebe, es geht um Zukunftsängste, es geht um eine fehlende Planungssicherheit und es geht um eine Perspektive wie Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll“, sagte der Vorsitzende des Landesagrarausschuss der CDU in Nordrhein-Wesfalen, Markus Höner aus Beckum. Immer mehr Auflagen, Vorschriften und die stetig wachsende Bürokratie würden gerade den Familienbetrieben in NRW das Leben schwer machen.

Die CDU-Agrarausschüsse in NRW haben im abgelaufenen Jahr ein Positionspapier erarbeitet um der Landespartei ein aktualisiertes landwirtschaftliches Profil zu geben. „Es wurden Antworten gefunden, wofür die CDU in NRW im Bereich der Landwirtschaftspolitik steht“ so Höner.

Laumann wies auf einen Antrag der Münsterland-CDU hin, den der CDU-Bundesparteitag in Leipzig beschlossen hat. „Wir wollen unbedingt die Familienbetriebe erhalten und dafür die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen“, sagte Laumann. Gerade für das Münsterland hänge enorm viel davon ab, dass dies gelinge. „Es sind die Familienbetriebe, die die münsterländische Parklandschaft erhalten, für vertrauenswürdige Lebensmittel aus der Region sorgen, sich in den Dorfgemeinschaften engagieren und die Naherholungsgebiete mit Wäldern und Pättken pflegen“, sagte der CDU-Politiker. Kaum ein Berufsstand sei so identitätsstiftend für das Münsterland wie der des Bauern.

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