„Eine zentrale und wichtige Aufgabe im Ministerium ist es, Förderprogramme für passende Rahmenbedingungen aufzulegen und Fördergelder zu vergeben, um die Kommunen in NRW zu unterstützen,“ erläuterte Heinisch. Hierfür sei ein enger Kontakt mit den Kommunen sehr wichtig, „denn die Themen Dorferneuerung, Städtebau- und Wohnungsförderung und die Heimatprogramme betreffen die Menschen direkt vor Ort. Die Programme, die wir machen, richten sich an die Kommunen, aber sie sind natürlich auch für unsere Vereine, gerade auch für unsere Heimatvereine, gedacht", betonte Heinisch: "Bei uns geht es um alles, was Menschen zusammenbringt. Ortskerne und Innenstädte sind die Orte, wo wir leben, wo sich Menschen treffen, wo Handel getrieben wird, wo Gastronomie stattfindet. Deshalb sind Fördermittel aus unserem Ministerium immer nachhaltige Investitionen in die Zukunft.“
Hier komme den Landtagsabgeordneten als Ansprechpartner vor Ort eine wichtige Rolle zu. „Die Abgeordneten vor Ort sind ein wichtiges Bindeglied und können gerade die Vereine bei der Beantragung von Fördergeldern unterstützen.“ Insbesondere die Förderprogramme für Städtebau, Wohnungsförderung, Heimat- und Dorfentwicklung seien große Programme des Landes, durch die auch schon viel Fördergeld in den Kreis Steinfurt geflossen ist. Im Zuge der Corona-Krise wurden zudem zusätzliche Programme aufgelegt.

Heinisch ergänzte, dass die Dörfer und Städte auch ohne die Corona-Krise vor großen Herausforderungen stünden: „Corona hat den Wandel im Einzelhandel, der insbesondere durch die mobilen Endgeräte verstärkt eingesetzt hat, deutlich beschleunigt.“ Umso wichtiger werde die Aufenthaltsqualität in den Innenstädten und das Schaffen echter Einkaufserlebnisse vor Ort.

Die Förderprogramme des Landes leisteten einen wichtigen Beitrag, um die Kommunen zu unterstützen und dabei die Lebensqualität der Menschen im Blick zu haben, fasste Christina Schulze Föcking die Diskussion zusammen.

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