Ob in der Freizeit oder als schnelle Verbindung zum Arbeitsplatz, im Dreiklang bestehender Radwegenetze sind der Verbund und der gezielte Ausbau zwingend.

Für bessere Verbindungen und eine klimaschonende Vernetzung mit streckenbezogenen Bus- und Bahnstationen bietet sich die „Triangel“ mit direktem Anschluss einer weiteren Hauptroute von Ochtrup nach Gronau bzw. grenzüberschreitend nach Enschede an. . Der Lückenschluss zwischen Gronau Ost und Ochtrup West steht immer noch aus. Der Mehrweckstreifen entlang der alten B 54 wird - verständlich - einfach nicht angenommen.
Mit dem Ausbau hätten Radler aus den Niederlanden künftig neben der Triangel noch die Alternative, dann auch noch direkt bis nach Münster zu radeln, inklusive eines erheblichen Mehrwertes nicht nur für den Kreis Steinfurt

Beide Radwege sind zukunftsweisende Teil-Beiträge für das kombinierte Radverkehrskonzept als Beitrag einer klimafreundlichen und schadstoffarmen neuen Mobilitätskultur im Kreis.

Alle 6 Anliegerkommunen tragen den Plan voll mit, über die ehemaligen Bahntrassen den Verbund über 70 Kilometer im Kreis zu unterstützen.

Die Triangel als „Rundweg“ im Kreis Steinfurt steht auch für die Aufgabe, im „Orchester der Radwege ein hell klingendes und spürbares Glanzlicht“ zu setzen, so Benno Hörst in der Haushaltsberatung der CDU-Kreistagsfraktion.

Insoweit ist diese Wegführung zugleich ein erster und qualitativ hoher Auftakt in der Diskussion für ein neues Radwegekonzept im Kreis Steinfurt.

Schon 2008 stellte Benno Hörst in enger Abstimmung mit der CDU-Kreistagsfraktion gut begründet den Antrag, diesen Radwegeverbund unter dem Titel „Triangel“ gezielt zu fördern und darüber hinaus dann auch noch den kreis- und ländergrenzüberschreitenden Radweg nach Enschede direkt anzubinden. Ein deutlich attraktiverer Radwegeverbund und eine gemeinsame Bewerbung in beide Richtungen wird die Nutzung deutlich fördern. „Ein überzeugendes Konzept, das schon vor Jahren auch von der EUREGIO als gewollte Mobilitätspartnerschaft mit Blick über die eigenen Orts-und Kreisgrenzen hinaus angesehen wurde“, freuten sich die CDU- Kreistagsmitglieder aus den Anliegergemeinden.

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