Unkompliziert, vor Ort präsent, weil kurze Wege Gewissheit schaffen, Lehrkräften, Kindern und Familien im Bedarfsfall Beratung und Unterstützung zeitnah möglich zu machen. „Ziel ist es, Lösungen vor Ort zu finden oder direkt Zu- und Übergänge zu bestehenden, weiteren Beratungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zwei Kontakte reichen häufig. Als erste Anlaufstelle kann somit Vieles direkt geklärt oder an die Netzwerkpartner weitervermittelt werden“, informierte Tino Bierbaum.

„Die Herausforderungen an den Schulen wachsen“, unterstrich Mike Hüsing, Amtsleiter des Kreisjugendamtes. 42 Schulen nutzen dieses Angebot des Kreises zur Kooperation um frühzeitig Bedarfslagen zu erkennen und Hilfe zu bieten. 10 Träger erfüllen diese Aufgabe im Kreis, im Schuljahr 2018/2019 waren bereits 1006 Beratungsfälle im Jugendamtsbereich erfolgt.

Doris Gremplinski, Vorsitzende Jugendhilfeausschuss Kreis Steinfurt, verwies auf den Beschluss des Ausschusse vom November 2019, dieses niedrigschwellige Angebot dauerhaft mit 280.000 € jährlich weiter zu festigen. „So bleiben wir nah dran, können Beratung und Übergänge zu weiteren Hilfen zeitnah und direkt einsetzen und weiter vermitteln“. Das neue Beratungsangebot für Grundschulen im Kreis Steinfurt hat sich bewährt. Der Bedarf steigt, Kreis und Träger bleiben im engen Austausch, im Sinne einer zeit- und menschlich nahen Hilfe.

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