Fraktionsvorsitzender Wilfried Grunendahl

Kreis Steinfurt. – Die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf den Kreis Steinfurt waren zentrales Thema der jüngsten Sitzung der CDU-Kreistagsfraktion. Im Rahmen der Sitzung berichtete Kreisdirektor und Leiter des Krisenstabs, Dr. Martin Sommer, über die derzeitige Lage im Kreisgebiet und die möglichen Folgen der Pandemie für Politik und Gesellschaft. Um vor allem auf Letzteres gut vorbereitet zu sein, hat die CDU-Kreistagsfraktion einen Antrag formuliert, der im Kern eine Bestandsaufnahme des Gesundheitswesens im Kreis Steinfurt zum Ziel hat. „Zunächst einmal gilt unser Dank dem Krisenstab und der Kreisverwaltung für den unermüdlichen Einsatz, den sie seit der Krise zeigen. Das schnelle und konsequente Handeln aller Beteiligten ist beispiellos und verdient unsere Anerkennung“, so der Fraktionsvorsitzende Wilfried Grunendahl. Damit der Kreis hier auch weiterhin bestens aufgestellt ist, möchte seine Fraktion unter anderem überprüfen, wie das Gesundheitswesen auf neue und veränderte Erfordernisse nach der derzeitigen Pandemie aufgestellt ist. Dabei geht es um personelle Fragen, aber auch die Umsetzung neuer Hygiene- und Raumkonzepte sowie medizinische Kapazitäten. „Unser Antrag ist ganz klar auf die Zukunft ausgerichtet: wir möchten aus der aktuellen Pandemie notwendige Rückschlüsse ziehen, um für zukünftige Extremsituationen wie diese möglicherweise an einigen Stellen besser vorbereitet zu sein“, begründet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Borgert den CDU-Antrag. Ziel ist eine ausführliche Behandlung des Fragenkataloges in einer Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Soziales, Integration und Bevölkerungsschutz.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag